Schreinerei Wirth & Framke
Schreinerei Wirth Framke - Möbel nach Maß
Ihr Meisterbetrieb seit 1999 0791 - 9 78 13 00 0791 - 9 78 13 00

Chronik von Schreinerei Wirth & Framke

In einer fremden Stadt oder Gemeinde hätte das, was wir machten, nie funktioniert, sagen Dietmar Wirth und Uwe Framke unisono. Damit haben sie bereits umschrieben, was zu den Grundvoraussetzungen des Handwerkerdaseins gehört: Verankerung in einem definierten Lebensumfeld, wo man bekannt ist und die ersten Kunden bekommt und Erfahrung, die man vorweisen kann.

Die Kundschaft will schließlich etwas sehen, wenn sie bestellt. Dietmar Wirth und Uwe Framke konnten schon einiges herzeigen.

Schließlich hatten sie schon acht Jahre lang neben ihrer Arbeit als angestellte Schreiner in zwei bekannten Schreinerei- und Innenausbaubetrieben der Region einen kleinen; Nebenerwerb angemeldet.

Die Lust am Möbelbauen brachte sie dazu, auch noch abends und am Wochenende in einer kleinen Werkstatt zu arbeiten.

Letzter Anstoß zum Sprung in die Selbstständigkeit war die Tatsache, dass die beiden Betriebe, in denen sie arbeiteten, insolvent geworden waren.


Doch die Hürden der Selbstständigkeit waren dann doch größer als vorhergesehen. Die Beratung der Handwerkskammer kam gerade recht und beschönigte nichts. Andreas, Weinreich habe die Hürden, eher noch höher gemacht, aber so wussten wir wenigstens, woran wir waren.

Ohne den Anlauf des nebenher Geschäftes, hätten sie den Start nicht so elegant gepackt, meinen die beiden. Nach einem halben Jahr intensiver, Vorarbeit, vier Monaten Werkstattausbau, und einigen großen Investitionen für professionelle Maschinen, wurde Ende Februar '99 der Betrieb angemeldet.

Und im März, daran erinnern sich beide noch ganz gut, wurde als erster Auftrag eine Badezimmer-Einrichtung für einen Privatkunden ausgeliefert. Badezimmer? Vom Schreiner?

Aber ja. Schreiner arbeiten heute nicht mehr nur in Holz Leimholz, mitteldichte Faserplatten, beschichtete Platten, Recycling Platten, die aus gesammelten Joghurtbechern herstellt werden, Glas oder Corian, eine Art Kunststein, sind die Materialien, mit denen bei Wirth & Framke neben dem Massivholz gearbeitet wird. Aus Corian werden zum Beispiel Waschtische und Abdeckplatten, Badezimmerschränke und Konsolen hergestellt. Weil die beiden Jungunternehmer keine eigene Ausstellungshalle hatten, mussten - anfangs zumindest - ihre Privathäuser herhalten. Es hat gewirkt: Die Kundschaft ist mittlerweile so zahlreich, dass von Zeit zu Zeit sogar Termindruck entsteht. Dennoch: Beratung ist das A und O für ihr Geschäft. Auch das haben sie von der Handwerkskammer gelernt. Alles wird vorher im Detail festgelegt und mit dem Kunden ausführlich besprochen. Dann wird gebaut. Und dann weiß auch jeder woran er ist.


An die Kunden kommt man als Handwerksbetrieb vor allem durch die, Mund-zu-Mund-Propaganda, vorausgesetzt man liefert termingerecht beste Handwerkerarbeit ab. Und das tun Dietmar Wirth und Uwe Framke samt ihrem Lehrling, dessen Lehrvertrag sie im September unterschrieben haben. Seit 2001 ist unsere Firma gewachsen.

Derzeit beschäftigen wir drei Möbelschreiner und zwei Schreinermeister.

Zwei der Möbelschreiner haben bei uns die Lehre mit Auszeichnung bestanden. Dazu kommen die Kontakte zu Architekten, zu Baufirmen oder einem Sanitärbetrieb im Nachbarort, mit dem sie viel zusammenarbeiten. Und jeder zufriedene Kunde, so ihre Erfahrung, bringt auch einen, zwei oder drei neue Kunden. Alle Möbel und Einrichtungen wurden durch uns nach den Wünschen unserer Kunden entworfen und angefertigt. Bei uns kann der Kunde die Anfertigung seiner Möbel hautnah miterleben !